Auf dem Gipfel des
Hesselberges, in der Nähe des Fernrohres, wurde eine
Stele der Limesroute aufgestellt. Der Hesselberg
selbst spielte in den strategischen Überlegungen der
Römer keine Rolle. Er wurde in das römische
Reichsgebiet großräumig mit einbezogen, da die Alb
und ihr nördliches Vorland gute Voraus-setzungen für
den Ackerbau bot.
Archäologische Seite - Der
Limes in der Region Hesselberg:
Lange Zeit wurde der
Hesselberg als Standort eines römischen Wachtturms
vermutet, denn vom Berg aus hätte man einen weiten
Teil der Limesstrecke dieser Region überblicken
können. Gegen obige Annahme eines Turmes spricht,
dass es hier fast keine römischen Funde gibt.
Keine
Bedeutung hatte der Hesselberg für die Funktion des
Limes, weil es für die Römer nicht nötig war, den
Berg in die Grenzanlage mit einzubeziehen. Die
Kastelle in Limesnähe waren von den meisten
Wachtposten aus einsehbar, so dass Signalzeichen an
das Kastell und wieder zurück zum Wachtturm
geschickt werden konnten. Ein großes Kastell in
dieser Gegend stand in
Ruffenhofen.
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