Limesverlauf 3 | Halheim | Stödtlen

   
 

Rätischer Limes: Pfahlheim - Stödtlen


Der Limes

Limesanlagen

Limestour

Römer

Weltkulturerbe

Internationale
Römertage
Aalen

Kaiser Trajan

 


Halheim - Kastell

© Bild: B. Efinger

"Hecken-Kastell" Halheim

Nach Pfahlheim begleitet der Limes die Straße nach Halheim auf ihrer Südseite. Auf ihrem höchsten Punkt befand sich der WP 12/101. Nur wenige Meter nordöstlich davon biegt die Limestrasse leicht nach Norden ab und überquert das Tal des Sonnenbaches. In diesem Knick liegt das Numeruskastell Halheim, heutzutage durch eine Buschhecke gekennzeichnet.

Das Steinkastell war 40 m vom Limes entfernt und lag auf einer leichten Erhebung südlich des Sonnenbaches. Die Anlage bildet etwa ein Quadrat mit den Seitenlängen 80-82,5 m = 0,7 ha. Die Kastellmauer aus vermörteltem Muschelkalk war 1,2 m breit, die im Norden und Süden von je einer Tordurchfahrt unterbrochen wurde. Umgeben war sie von einem Spitzgraben, der 6,5 m breit und 1,1 m tief war.

Beide Tore, die Kastellecken und die Mitte der Ost- und Westseite waren mit rechteckigen Türmen verstärkt. Über Lage und Größe der Innenbauten ist nichts bekannt. Nach der geringen Größe der Anlage lässt sich auf eine Besatzung in der Stärke von 100 - 200 Mann schließen [Numerusstärke].

Auf dem heutigen Gewann Hornfeld südlich des Kastells, das vermutlich in der Mitte des 2. Jh. n. Chr. erbaut und bis in die Mitte des 3. Jh. n. Chr. benutzt wurde, lag eine zivile Siedlung, von der verschiedene Kleinfunde wie Hausrat und Münzen bekannt sind.

An der Straße Halheim-Gerau steht in Hinweisschild in Form einer Limesstele; von hier gibt es einen ausgebauten Fahrweg zur Kastellanlage.

Links:

 


 

Zur Homepage   Zur vorherigen Seite  

Zur nächsten Seite