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Obergermanischer Limes - Großkrotzenburg


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Großkrotzenburg - Nasse Maingrenze

© Bild: B. Efinger

Großkrotzenburg - Nasse Maingrenze

Streckenabschnitt 5 - Großkrotzenburg - Marköbel

Großkrotzenburg - Kohortenkastell

Mit der Besetzung durch die Römer um 100 nach Christus trat im heutigen Bundesland Hessen ein grundlegender Wandel ein. Die römische Reichsgrenze, der Limes, zog nun von Norden - aus Marköbel-Rückingen kommend - mitten durch den heutigen Kern des Ortes zum Main, der dann bis Miltenberg die nasse Grenze bildete. Der Ostteil der Gemarkung blieb freies Land der Germanen, während der westliche Teil besetzt und in das Römische Reich eingegliedert wurde.

Mitten im jetzigen alten Ortskern wurde ein Kohortenkastell mit einer Fläche von 2,1 ha mit zinnenbekränzter Umfassungsmauer, 26 Tor-, Eck- und Zwischentürmen und vorgelagerten Doppelspitzgräben errichtet. Die wichtigsten Lagerstraßen sind heute noch in Benutzung, so die Kirchstraße, die damalige Via Principalis, und die Breitestraße, die damalige Via Decumana.

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