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© Bild:
B. Efinger
Limesturm WP 9/77 - Färberswald
Mit der Überquerung der Rot betritt man den
Rems-Murr-Kreis. Östlich der Rösersmühle findet
man den
Wachtposten 9/77 [Station 5 des Limes-Lehrpfades]
im "Färberswald",
hervorragend erhalten und restauriert.
Bereits
im 19. Jahrhundert wurde dieser
Turm mit einer
Seitenlänge von 3,90 m und einer Mauerstärke von 1,10
m untersucht. Damals wurde in der Nordostecke eine
Feuerstelle gefunden, die aus Backsteinen aufgemauert
war.
1971
wurde der Turm erneut untersucht und das
Turmfundament im Auftrag des Forstamtes Mönchsberg
restauriert. Der Fund vieler Scherben lässt den
Schluss zu, dass in diesem Turm eine ständige
Besatzung lebte.
Hergestellt war der Bau aus Fleinssteinen mit
reichlich Mörtel, wobei das raue und wenig
bearbeitete Steinmaterial dem Äußeren ein etwas
unregelmäßiges Aussehen verlieh.

Vom
restaurierten Wachtposten 9/77 geht man den schmalen
Weg mit dem schwarzen Limesturmzeichen weiter in
südlicher Richtung. Nach wenigen hundert Metern ist
die 4. Station "Vom
Schöntaler Bach zum Färberswald" des Lehrpfades
erreicht, die das Limesprojekt bereits erwähnte.
Hier
hat man das Ende der empfohlenen Wanderung
erricht. Wer jetzt noch Lust zum Wandern verspürt,
kann den Weg weiter bis zur nächsten
Station 3 "Der
Limesabschnitt im Distrikt Schweinsgraben nördlich von
Grab" gehen. Ob zu Fuß oder mit dem PKW, lohnend ist
dieser Abschnitt auf jeden Fall. Hier, wo der
bergaufziehende Wallgraben besonders gut erhalten ist
und einem Wasserlauf streckenweise als Bett dient, ist
das Begehen des Grenzwalls möglich. Diese Strecke
gehört zu den eindrucksvollsten Resten des Limes im
Bundesland
Baden-Württemberg.
Linkempfehlung:
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