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Bad Gögging


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Bad Gögging - Römisches Bademuseum - Ölfläschchen

© Bild: B. Efinger

Bad Gögging - Bademuseum - Ölfläschchen

Das Kirchenschiff der heutigen St. Andreaskirche/Bademuseum erhebt sich genau über dem großen rechteckigen Badebecken von 10,8 x 7,8 m, das beheizbar war und ein Fassungsvermögen von über 40 000 Litern besaß. Über drei Stufen an der Ostseite stieg der Badegast in das maximal 60 cm tiefe Becken, in dem man nur sitzen konnte. Vier ovale Sitzwannen befanden sich entlang des östlichen Beckenumganges. Hier konnten den Besuchern Dusch- oder Schüttungsbäder verabreicht werden.

Im 3. Jh. n. Chr. wurde die Thermenanlage während der Einfälle der Germanen schwer beschädigt. In der späten Antike wurde um das weiterbenutzte große Badebecken ein neues Bad errichtet, das offensichtlich kaum oder gar nicht benutzt wurde. Um 400 n. Chr. zogen sich die Römer dann endgültig aus diesem Donauabschnitt zurück.

 


 

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