© Bild: B. Efinger
Bad Gögging - Thermenanlage unter der Kirche
Im Jahre
15 v. Chr. unternahmen auf Befehl des Kaisers Augustus
seine Stiefsöhne Tiberius und Drusus einen Feldzug in das
Alpenvorland und stießen mit ihren Truppen bis zur
Donau vor.
Unter Kaiser
Trajan
erbauten die Römer, welche die
Schwefelquellen von Bad Gögging sofort entdeckten und nutzten,
um das Jahr 110 n. Chr.
Badeanlagen und machten den Ort nach der Stationierung
einer Legion in
Regensburg zu einem der größten
Staatsbäder nördlich der Alpen. Noch heute
sind Reste dieser riesigen Anlagen unter der St.-Andreas-Kirche zu besichtigen.
Ausgrabungen
im Umfeld der romanischen Andreaskirche legten Teile
einer umfangreichen Badeanlage frei, die
56 x 30 m
maß und offensichtlich mit allen "Raffinessen" römischer Badekultur
ausgestattet war. Eine Grenze der großen Baueinheit
konnte bis jetzt nicht gefunden werden. Bereits mit
diesen Ausmaßen gehörten die Gögginger Thermen mit zu
den größten Anlagen der nördlichen Provinzen.