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Bild: B. Efinger
Numeruskastell Sablonetum bei Ellingen
Das kleine
römische Militärlager liegt ca. 1,8 km vom rätischen
Limes und etwa vier Kilometer vom großen Kastell
Biriciana - Weißenburg in Bayern - entfernt. Das
Kastell erreicht man sehr leicht etwa 150 m nördlich
der Straße Ellingen-Höttingen.
Bereits 1895
fanden hier Ausgrabungen durch die
Reichslimeskommission statt, die allerdings nur
geringe Aufschlüsse über Bauweise und Geschichte
dieser Anlage lieferten. Von 1980 - 1982 wurden im
Zuge der Flurbereinigung nahezu die gesamte
Kastellfläche sowie einige Bereiche des östlich
anschließenden Lagerdorfes mit umfangreichen Grabungen
untersucht.
Das Kastell von
ungefähr 88 x 80 m Ausdehnung war in seinem letzten
Bauzustand mit einer Mauer bewehrt. Türme standen in
den abgerundeten Ecken und beiderseits der Tore in der
Nord- und Südfront. Ein Spitzgraben von
durchschnittlich 5 - 6 m Breite umgab die Mauer. Als
Wehrgang diente eine aufgeschüttete Erdrampe, die
gleichzeitig die nicht sonderlich massive Wehrmauer
abstützte.
Östlich des Südtores
mit seinen vorspringenden Türmen war die Mauer stärker
gebaut und der Wehrgang auf Pfosten gesetzt. Vor der
Südfront fällt auch der verhältnismäßig breite
Zwischenraum, die sog. Berme, zwischen Mauer und
Graben auf.
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