Nun
geht es weiter nach Osten, wo ca. 100 m westlich der
Straße Grüb-Beyerberg WP 13/25
lag. Der Limes überquert nun die Straße. Ein Feldweg in Richtung Ehingen
verläuft direkt auf oder neben dem Limes, der kurz vor Ehingen
die Straße Ehingen-Beyerberg kreuzt und mitten durch
den "Pfahlweiher" [lat. palus, erinnert an
die ursprüngliche Ausführung als
Palisadenzaun]
führt. Die Türme WP 13/26-28,
die hier einst standen, sind nicht mehr erhalten. Im
Sumpfboden des Pfahlweihers sind Reste von Pfählen entdeckt
worden, die den
Grenzzaun und später die Mauer trugen.
Von der genannten Strecke hat man einen herrlichen Blick auf
den Nordhang des Hesselberges.

Das
Wappen von Ehingen: Der Palisadenzaun
weist auf die Spuren des Limes hin
Weiter nördöstlich, wo die Straße Ehingen-Brunn den
Wald erreicht, trat der Limes in den Wald ein und
führte über die abfallenden Hügel am Bischofsweiher
vorbei zum Kreutweiher hinunter [Hammerschmiede], in dem ebenfalls
Pfahlreste festgestellt wurden.
Nach Eintritt des
Pfahls in den Wald wird der Damm deutlicher. Nach etwa
200 m wird der Schutthügel des
Wachtposten 13/31 im Frauenholz sichtbar.