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Limesverlauf: Echzell - WP 4/78
© Bild:
B. Efinger
Streckenabschnitt
4 - Marköbel - Inheiden
Östliche Wetteraustrecke - Nordteil - Wetteraukreis
Der völlig
verschwundene römische Grenzwall verlief nun von
Echzell bis in den Raum Trais-Horloff östlich der
der Horloffniederung.
Das nächste
Kleinkastell [WP 4/79] stand auf dem Höhenzug Auf
der Burg, über dessen genaue Lage und Größe aber
keine sicheren Baubefunde vorliegen. Von hier konnte
man sogar die Wachtürme Johannisberg und Gaulskopf
in der westlichen Wetterau sehen.
300 Meter
westlich von Unter-Widdersheim stand der
Wachtturm [WP 4/78].
Der hier
beschriebene Limesabschnitt [24,5 km] der östlichen
Wetteraustrecke - bestehend aus zwei langen geraden
Strecken mit dem Knick beim
Kleinkastell Lochberg WP 4/89
ist nicht besonders gut
erhalten. Auch von den Limeskastellen dieses
Streckenabschnittes ist so gut wie nichts zu sehen.
Ein Limesabschnitt ist
erwähnenswert und lohnt sich, den PKW zu verlassen,
um an dem hier vorzüglich erhaltenen Limeswall
entlang zuwandern. Dies ist der bereits beschriebene
Abschnitt von
Marköbel am
Rande des Langen-Bergheimer Oberwaldes bis nach
Limeshain-Rommelhausen.
Bemerkenswert ist
noch, dass die beiden größeren Kastelle
Echzell
und
Ober-Florstadt relativ weit hinter dem
Pfahlgraben liegen. Bemerkenswert ist besonders die
Größe des Kastells Echzell. Die Römer betrachteten
hier sicherlich den Schutz der äußerst fruchtbaren
Wetterau,
der Kornkammer der
römischen Legionen,
als besonders vorrangig.
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