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Schon sehr früh wurde die
Gegend um Unterschwaningen besiedelt. Kelten und
Römer hinterließen deutliche Spuren der Besiedlung.
Südlich von Unterschwaningen lag ein Kastell, das
allerdings nur wenige Jahrzehnte besetzt war.
Im
Jahr 1053 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt.
Zwischen 1603 und 1609 entstand eine eindrucksvolle
Schlossanlage mit wehrhaftem Charakter, welche
Markgraf Wilhelm Friedrich von Ansbach 1712 seiner
Frau Christiane-Charlotte schenkte. Ihr Sohn Karl
Wilhelm Friedrich, der „Wilde Markgraf“ schenkte
1733 seiner Gemahlin Friederike Luise, einer
Schwester Friedrichs des Großen, den Besitz. Mehrere
noch bestehende Gebäude des Schlosses lassen heute
noch die Größe der Anlage erkennen.
In
den Jahren 1738 – 1743 wurde die Unterschwaninger
Dreifaltigkeitskirche errichtet. Sie gehört zu den
eindrucksvollsten im Markgrafentum Ansbach.
Den Ort Dennenlohe prägt ein beachtliches
Rokokoschloss, das in den Jahren 1734/35 erbaut
wurde. Es befindet sich heute im Besitz der Familie
von Süsskind.
Die Gemeinde besteht aus
den Ortsteilen Unter- und Oberschwaningen,
Dennenlohe und Kröttenbach.