Um 170 - 180 n. Chr.
wurde das Kastell - vielleicht unter
Kaiser
Commodus, wie Bruchstücke einer
Bauinschrift vermuten lassen - nach Osten und Westen
auf die Maße 115 x 187 m vergrößert. Die Fläche betrug
somit 2,2 ha und bot genügend Platz für eine Cohors
quingenaria [etwa 500 Mann]. Möglicherweise waren hier
die 360 Fußsoldaten und 120 Reiter der Cohors II
Aquitanorum equitata aus Regensburg stationiert.

Plan des Kastells Dambach
Vielleicht übernahm
das kleine Kastell die Nachfolge des fünf km
südöstlich gelegenen Holzkastells
Unterschwaningen.
Ausgrabungen legten östlich und südlich des Kastells
Teile des römischen Lagerdorfes mit Badeanlage und
Friedhofes frei.