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Rekonstruktionszeichnung des Kastells Hunneburg
bei Butzbach um etwa 200 n. Chr.
Ansicht von Süden, Zeichnung: Dr. Dieter Wolf,
Museum
Butzbach, 1996
©
Bildquelle:
Dr. D. Wolf
Museum
Butzbach
Streckenabschnitt
4 - Pohlheim - Butzbach
Westliche Wetteraustrecke - Wetteraukreis
Limesverlauf: Pohlheim - Butzbach
Bereits seit
einigen Turmstellen verläuft der Pfahlgraben wieder
im westlichen Wetteraukreis.
Etwa 400 m weiter
östlich des Turmes WP 4/40
befinden sich zwei Holzturmstellen der
älteren Limeslinie, deren Ringgräben noch zu
erkennen sind. Bezeichnet werden sie als
WP 4/40*. Südlich des
Forstweges lag ein kleiner Holzbau mit, der als
winziges Kleinkastell
gedient haben mag. Der Graben ist auch hier
sichtbar.
WP 4/39, ein breiter
flacher Steinturmhügel im Gambacher Wald ist nicht
leicht auffindbar. Man darf ihn jedoch nicht mit dem
hohen Hügel verwechseln, der dem Limeswall direkt
aufsitzt. Dieser Hügel ist der Rest eines Kalkofens
der Neuzeit.
Ein
Rundwanderweg führt vom
Wachtposten 4/39 bei Pohl-Göns am Limes
entlang zum
Kleinkastell Holzheimer
Unterwald.
Etwa 700 m weiter
südlich ist der hohe Schutthügel des Steinturmes
WP 4/38 am Griedeler
Markwald erkennbar. Auf der Höhe an der Waldecke, an
welcher der Pfahlgraben in freies Gelände eintritt
und nicht mehr sichtbar ist, vermutet man den nicht
erhaltenen WP 4/37. Aus
der Lage des sichtbaren Holzturmes
WP 4/37* 300 m hinter
dem Pfahlgraben lässt sich folgern, dass der Limes
hier ursprünglich nicht den geradlinigen Verlauf
besaß. Auch hier ist der Pfahlgraben durch die alte
Landwehr verändert worden, so dass man beide leicht
verwechseln kann.
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