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Bild: B. Efinger
Limesverlauf bei Treppach
Der Limesverlauf
bis Hüttlingen
Im
Wald Bibert markiert der Limes die Gemeindegrenze
zwischen
Heuchlingen und
Mögglingen. Auf der höchsten Stelle dieses
Limesabschnitts erkennt man einen ausgedehnten
Schutthügel. Vielleicht handelt es sich dabei um den
bisher nicht sicher nachgewiesenen
WP 12/50.
Die
nicht mehr sichtbare Limestrasse zog nach dem Wald
Bibert weiter nördlich am Sixenhof vorbei in Richtung
auf den 552 m hohen Kolbenberg, den man als wichtigen
Markierungspunkt für die Limesvermessung ansehen darf.
Am Nordwesthang des markanten Berges stand der
inzwischen verschwundene WP
12/54, der als
Richtpunkt für die zwei hier in
einem stumpfen Winkel aufeinander treffenden
Limesstrecken. Die Mauer bog hier aus der bisherigen
Westostrichtung in Richtung Nordosten bis zur Jagst
bei Schwabsberg ab.
Da der Limes durch ein Gebiet läuft, das stark
landwirtschaftlich genutzt wird, sind weitere Reste
der rätischen Mauer auf weite Strecken nicht mehr
erhalten. Lediglich ein kurzes Stück ist westlich der
Straße Essingen-Dewangen in Wald und Acker zu sehen.
Weitere, meist nur als Bodenwelle wahrnehmbare Reste,
treten südwestlich von Treppach auf, die in einem
Waldstück nahe des verschwundenen
WP 12/60 Bockschafhaus
enden. In der Nähe der nordwestlichen Ecke der
Waldstückes "Brückleshaus" hinter Treppach liegt der
Schutthügel des steinernen Wachtturms WP 12/66,
der sich deutlich vom Waldboden abhebt.
WP 12/67
ist am Schnittpunkt mit der Straße
Hüttlingen-Seitsberg nachgewiesen. Von diesem Punkt
aus hatte man einen ausgezeichneten Blick auf eine
weite Strecke des Limes, der den Kocher westlich von
Hüttlingen bei der Straubenmühle überquert.
Zunächst jedoch verlassen wir die Spuren
der einstigen rätischen Mauer und besuchen die Stadt
Aalen,
besichtigen das Limesmuseum und das Hauptgebäude
des
größten Reiterlagers nördlich der Alpen.
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