|

Bereits an der
Autobahn erfolgt der Hinweis auf den Limes
Der Odenwald wird
von der Bergstraße und dem Oberrheingraben im Westen,
dem Kraichgau im Süden, dem Main- und Taubertal im
Osten, sowie dem Rhein-Main-Gebiet mit dem
Ballungszentrum Frankfurt im Norden eingerahmt.
Geologisch lässt
sich der Odenwald in zwei Gebiete unterteilen. Das
erste ist der "Vordere Odenwald" aus kristallinem
Gestein, der bei Heidelberg beginnt und sich entlang
der Bergstraße nach Nordosten zieht. Jüngeres
Basaltgestein, wie der Otzberg bei Groß-Umstadt, tritt
hier und da auf. Das größte Basaltvorkommen findet man
aber am Katzenbuckel, der mit 626 m höchsten Erhebung
des Odenwalds.
Den größten Teil
jedoch
bildet der "Buntsandstein-Odenwald", auch
"Innerer Odenwald" genannt. Das "Bauland", der
südöstliche Teil des Odenwalds, wird von Muschelkalk
bestimmt, der seine Fortsetzung ins fränkische findet.
Unter Grünkern
versteht man Dinkel, der in unreifem Zustand geerntet
wurde. Ursprünglich, so nimmt man an, geschah dies aus
einer Notlage heraus, aus Furcht, sonst eine komplette
Ernte abschreiben zu müssen.
Beim Grünkern ist die
Stärke noch nicht voll ausgebildet, die Körner sind
noch saftig und weich. Sie müssen erst getrocknet
werden, dass man sie mahlen kann. Dazu wurden
sie früher auf durchlöcherte Eisenpfannen, unter denen
ein Feuer brannte, geschüttet. Heute geschieht dies auf
automatischen Trocknungsanlagen. Durch das so genannte
Darren werden die Körner hart und grünlich, daher der
Name, und so bekommt der Grünkernsein einzigartiges,
etwas nussartiges Aroma.
Hauptanbaugebiet ist
heute das Bauland, die Region zwischen Odenwald,
Tauber, Jagst und Neckar, ein Gebiet mit wenig
Industrie und herben Muschelkalkböden.
Linkempfehlung:
|