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Nicht zu übersehen: Der Hinweis zum
Römerturm Arzbach
am Wanderparkplatz des Kleinen Kopfes.
© Bild:
B. Efinger
Streckenabschnitt
2 - Bad Ems - Arzbach
Rhein-Lahn-Kreis
- EMS
Lebenswertes Arzbach - Luftkurort
Nordöstlich des
Wanderparkplatzes
an der Landstraße zwischen Welschneudorf und Kemmenau
beginnt noch einmal ein gut sichtbarer
Limesabschnitt bis zur Abzweigung des Waldweges zu
einem Steinbruch.
Der Wanderweg umgeht
allerdings südlich einen Teil dieser Strecke, an
welcher auch der nicht mehr sichtbare
WP 1/87
lag.
Nördlich des Waldwegs
lag der nur vermutete WP 1/86.
Hier beginnt die einstige römische Grenzlinie die
Berghöhe des "Weißen Steins" in einem weiten 90-Grad
Bogen zu umrunden.
Im Bereich zwischen dem
"Weißen Stein" und dem "Großen Kopf", in dem wohl
WP 1/85
lag, kann der Limes jedoch
relativ leicht mit Wildgräben kurfürstlicher
Jagdanlagen, die erst im Jahr 1770 angelegt
wurden, verwechselt werden. Den Unterschied zur
Wildbanngrenze erkennt man daran, dass der Limes nur
eine Wallseite besitzt, während am Hirschgraben an
beiden Seiten des Grabens Erde zu Wällen aufgeworfen
wurde.
Wer
die herrliche Aussicht
auf Eifel, Hunsrück, Westerwald und Taunus
vom nachgebauten
Römerturm auf dem Großen Kopf genießen will, muss
nun den Limes‑Wanderweg, der um den Großen
Kopf herumführt, verlassen, und über einen
Fußpfad die 423 m hohe Erhebung des Basaltkegels
erklimmen.
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