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© Bild:
B. Efinger
Aschaffenburg - Pomejanum
Die nasse
Grenze - die ältere Mainlinie
Das
Pompejanum in Aschaffenburg
Malerisch auf einem Weinberg über dem Main, inmitten
einer südlichen Parklandschaft, liegt das Pompejanum.
Es ist der Nachbau
des Hauses des Castor und Pollux in Pompeji, das nach
einer Wandzeichnung benannt wurde, die sich im
Eingangsbereich des römischen Hauses befand. Den
Auftrag zur Nachbildung gab König Ludwig I., angeregt
durch die Ausgrabungen in Pompeji. Erbaut wurde es in
den Jahren 1840-1848 nach Plänen des Hofarchitekten
Friedrich von Gärtner.
Das Pompejanum
sollte keine königliche Villa sein, sondern ein
anschauliches Bild vom Aussehen und den
Lebensverhältnissen in einer römischen Villa
vermitteln und den Kunstliebhabern auch hierzulande
das Studium der antiken Kultur ermöglichen.
Um zwei Innenhöfe,
das Atrium mit seinem Wasserbecken und das begrünte
Viridarium im rückwärtigen Hausteil, gruppieren sich
im Erdgeschoss die Empfangs- und Gästezimmer, die
Küche und die Speisezimmer. Im Obergeschoss befinden
sich die privaten Räume: Kinderzimmer,
Kinderschlafzimmer, Elternschlafzimmer und das Zimmer
der Hausherrin.
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